Neues aus der Sternwarte
Sternschnuppenschauer beobachtet
Die "Draconiden" sind meist ein sehr schwacher und unauffälliger Strom. Für dieses Jahr sagten Forscher jedoch eine außergewöhnlich hohe Aktivität voraus - allerdings mit einiger Unsicherheit.
Demnach könnten nach Einbruch der Dunkelheit etliche Sternschnuppen zu sehen sein, mit einer maximalen Aktivität gegen 22 Uhr mit über 100 Objekten pro Stunde.
Die Sternschnuppen, auch Meteore genannt, kommen dabei scheinbar aus dem Sternbild "Drache", dessen lateinischer Name "Draco" dem Strom seinen Namen gab. Das Sternbild "Drache" befindet sich oberhalb vom "Großen Wagen" am nordwestlichen Himmel und ist leicht auffindbar.

Mitarbeiter der Lübecker Sternwarte beobachteten außerhalb von Lübeck im Bereich "Utecht" und "Rieps" und konnten zum vorhergesagten Zeitpunkt tatsächlich rund 70 Sternschnuppen pro Stunde sehen. Leider waren die allermeisten recht lichtschwach, so dass weniger geübte Beobachter wohl übersehen haben werden.





