Neues aus der Sternwarte

Sternschnuppenschauer beobachtet

 

Die "Draconiden" sind meist ein sehr schwacher und unauffälliger Strom. Für dieses Jahr sagten Forscher jedoch eine außergewöhnlich hohe Aktivität voraus - allerdings mit einiger Unsicherheit.

Demnach könnten nach Einbruch der Dunkelheit etliche Sternschnuppen zu sehen sein, mit einer maximalen Aktivität gegen 22 Uhr mit über 100 Objekten pro Stunde.

Die Sternschnuppen, auch Meteore genannt, kommen dabei scheinbar aus dem Sternbild "Drache", dessen lateinischer Name "Draco" dem Strom seinen Namen gab. Das Sternbild "Drache" befindet sich oberhalb vom "Großen Wagen" am nordwestlichen Himmel und ist leicht auffindbar.

Mitarbeiter der Lübecker Sternwarte beobachteten außerhalb von Lübeck im Bereich "Utecht" und "Rieps" und konnten zum vorhergesagten Zeitpunkt tatsächlich rund 70 Sternschnuppen pro Stunde sehen. Leider waren die allermeisten recht lichtschwach, so dass weniger geübte Beobachter wohl übersehen haben werden.

 

Fotogalerie

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Mondphasen

12.5.21.5.28.5.4.6.

Planeten

Venus steht kurz nach Sonnenuntergang unübersehbar hell am westlichen Himmel. Der rötliche Mars und der Ringplanet Saturn befinden sich in den Abendstunden am südlichen Himmel.

Sternenhimmel

Nach Einbruch der Dunkelheit steht die Frühlingssternbilder Löwe und Jungfrau am Südhimmel. Am Osthimmel ist bereits die Leier mit dem hellen Hauptstern Vega aufgegangen.