Lübecker Sternennacht Herbst 2014

Wann:
13. September 2014 um 18:00 – 14. September 2014 um 0:00
2014-09-13T18:00:00+02:00
2014-09-14T00:00:00+02:00
Preis:
Eintritt frei

Tag der offenen Tür

Haben Sie schon einmal unsere Nachbargalaxie, den Andromedanebel gesehen? Möchten Sie sich gern in der Welt der Stern zurecht finden? Auch in diesem Herbst lädt Sie die Sternwarte zu Lübecker Sternennacht ein. Wir öffnen von 18:00 Uhr bis Mitternacht unsere Türen und bieten ein buntes Programm rund um die Astronomie an.

Die Spiralgalaxie "M31" ist ein Sternensystem wie unsere Milchstraße in 2,5 Millionen Lichtjahren Entfernung im Sternbild "Andromeda", weshalb man sie auch unter diesem Namen kennt. Sie ist das entferntest Objekt, das wir mit dem bloßen Auge sehen können (Stephan Brügger)

Allgemein verständliche Vorträge für Kinder und Erwachsene, sowie anschauliche Modelle zeigen die Vielfalt des Universums. Sie können Sterne und andere Himmelsobjekte live durch unser großes Fernrohr und viele kleinere Teleskope beobachten und staunen, was es alles zu entdecken gibt. Auch für das leibliche Wohl ist in unserem Space-Café gesorgt.

Vorträge (Dauer ca. 30 Minuten, Änderungen vorbehalten)

  • 18:30 Uhr: „Eine Reise zu den Sternen“mit Michael Kremin, Vortrag speziell für Kinder
  • 19:30 Uhr: „Die Sonne, ein ganz besonderer Stern“ mit E.-Günter Bröckels
  • 20:30 Uhr: „Astronomie – was geht’s mich an?“ mit Isabel Möllner
  • 21:30 Uhr: „Die Zwergplaneten“ mit Dr. Ulrich Steinmann
  • 22:30 Uhr: „Warum sind Planeten rund?“ mit Dr. Radoslaw Mazur

Beobachtungsprogramm ab Einbruch der Dunkelheit (auf dem Schulhof)

  • Himmelsbeobachtung durch das große Fernrohr der Sternwarte in der Beobachtungskuppel. Beobachten Sie live herausragende Objekte des Sternenhimmels.
  • Himmelsbeobachtung durch die Fernrohre unserer Vereinsmitglieder. Beobachten Sie live interessante Objekte des aktuellen Sternenhimmels.
  • Schießen Sie mit Ihrer Spiegelreflexkamera Ihre eigenen Astrofotos durch die Teleskope. T2-Adapter für den Anschluss einiger Hersteller sind vorhanden, bitte bringen Sie nach Möglichkeit Ihren eigenen passenden Adapter mit.
  • Sternbilder live mit Laserpointer. Lernen Sie die aktuellen Sternbilder kennen.
  • Zeichnen von Objekten des Sternenhimmels.
  • Lernen Sie die verschiedenen Fernrohrtypen und ihre jeweiligen Vorteile kennen.

Sternwarte Kuppel

2 Gedanken zu „Lübecker Sternennacht Herbst 2014“

  1. Hallo liebe Sternenfreunde,
    gestern Nacht am 11.09.2014 zwischen ca. 20.00 Uhr und 22.00 Uhr habe ich mir am Himmel die Sterne angeschaut. Da fiel mir ein Stern auf. Er wurde immer
    heller und heller und bekam dann noch eine große Aura, wie nach einer Explosion
    (helles weißes Licht) und danach war der Stern einfach nicht mehr zu sehen. Also wenn es nicht die Voyager gewesen ist, die auf Wharp gegangen ist, was könnte es gewesen sein? Vielleicht hat es ja auch einer zufällig gesehen. Eine Sternschnuppe war es nicht. Der Stern hatte seine Position nicht verändert.
    Der Stern hat sich nicht bewegt, solange er sichtbar war. Vielleicht gehört dieser Beitrag hier nicht hin, aber es ist einfach aufregend für mich gewesen. Schickt mir
    bitte Infos, wenn Ihr was dazu sagen könnt. Dies interessiert bestimmt auch noch
    andere Sternengucker.
    Viele Grüße von Jack aus der Nähe von 24837 Schleswig – Norddeutschland

    1. Guten Tag lieber Sternfreund Jack,

      die Voyager wird es tatsächlich nicht gewesen sein – denn die wird ja erst in 357 Jahren gebaut 😉

      Da ich nicht dabei gewesen bin, kann ich ihnen natürlich keine gesicherte Erklärung geben. Ich vermute jedoch, dass es ein so genannter Iridium-Flare war, den Sie beobachtet haben.

      Diese Erscheinungen sind nach einer großen Gruppe von Erdsatelliten benannt, die der Kommunikation via Satellitenhandys dienen. Diese Satelliten haben die besondere Eigenschaft, dass ihre Solarzellenausleger das Sonnenlicht für ein paar Sekunden in Richtung eines Beobachters auf der Erde lenken, so dass sie sehr hell, manchmal deutlich heller als alle anderen Sterne oder Planeten am Himmel, aufleuchten. Dann kann es bei dunstigem Himmel durchaus zu einem Hof oder einer Aura, wie Sie es nennen, kommen. Für den Raum Schleswig kam es gestern Abend in dem von Ihnen genannten Zeitraum tatsächlich zu einem besonders hellen Iridium-Flare.

      Diese Satelliten bewegen sich eher langsam am Himmel, so dass man, wenn man sie überrascht wahrnimmt, in den paar Augenblicken der Sichtbarkeit keine Bewegung erkennen kann. Ist man jedoch darauf vorbereitet, kann man den Iridium-Satelliten schon einige Sekunden vorher erkennen, wenn er schnell heller wird und anschließend rasch wieder verblasst.

      Diese Flares kann man sich im Internet für seinen persönlichen Beobachtungsort errechnen lassen: https://www.heavens-above.com/IridiumFlares.aspx?lat=0&lng=0&loc=Unspecified&alt=0&tz=UCT. Ihren Beobachtungsort wählen Sie oben rechts aus der Liste aus. Sollten Sie ein Smartphone besitzen, gibt es für diesen Zweck auch Apps, z.B. für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.runar.issdetector Damit können Sie sich auch zusätzlich über die sichtbaren Überflüge der internationalen Raumstation ISS informieren lassen. Das Smartphone berücksichtigt ja meist den aktuellen Standort automatisch.

      Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen und wünsche Ihnen auch weiterhin viel Spaß beim Erkunden des Nachthimmels.

      Viele Grüße

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