Archiv der Kategorie: Himmel aktuell

Aktueller Sternenhimmel

Totale Mondfinsternis am 16.05.2022

Am Morgen des 16.05.2022 (Montag) kommt es zu einer totalen Mondfinsternis, die von Lübeck aus teilweise sichtbar ist. Der Mond taucht um 3:31 Uhr (MESZ) in den Halbschatten der Erde ein. Um 4:28 Uhr tritt er dann in den Kernschatten der Erde ein und geht bereits um 5:16 Uhr (MESZ), nur wenige Minuten vor Erreichen der Totalität um 5:29 Uhr (MESZ), unter.

Auch wenn die Totalität nicht beobachtbar sein wird, lohnt sich ein Blick auf den Mond, der fast vollständig in den Kernschatten der Erde getaucht hinterm Horizont verschwindet. Aufgrund der Brechungseffekte unserer Atmosphäre ist ein interessantes Farbenspiel in blassen Rot- bzw. Orangetönen möglich.

Zur Beobachtung wird neben einem möglichst wolkenfreien Himmel auch eine, am besten bis zum Horizont freie Sicht nach Westen benötigt. Wer sich nicht nur auf seine bloßen Augen verlassen möchte, nimmt idealerweise ein Fernglas zur Hand.

Die Sternwarte wird zur Mondfinsternis nicht geöffnet sein.

Der genaue Zeitplan der Finsternis:

EreignisZeit (MESZ)Höhe über Horizont
Eintritt in den Halbschatten3:31Uhr10°
Eintritt in den Kernschatten4:28Uhr4,6°
Untergang des Mondes5:16Uhr/
Beginn der Totalität5:29Uhrunbeobachtbar
Mitte der Finsternis6:12Uhrunbeobachtbar
Ende der Totalität6:54Uhrunbeobachtbar
Austritt aus dem Kernschatten7:56Uhrunbeobachtbar
Austritt aus dem Halbschatten8:52Uhrunbeobachtbar

Der Lauf des Mondes von links nach rechts (Angaben in MESZ)

Abendsichtbarkeit des Merkur

Seit dem 15. April 2022 bestehen wieder gute Chancen, den sonnennächsten Planeten unseres Sternsystems tief am Westhorizont zu sehen. Der Merkur folgt der Sonne und wird etwa eine halbe Stunde nach ihrem Untergang sichtbar. Seine Abendsichtbarkeit wird sich bis in die ersten Maitage hinein erstrecken. Die beste Sichtbarkeit wird jedoch vom 20.04 bis zum 25.04. erreicht. Der kleine Planet verliert zunehmend an Helligkeit. Am 15.04 betrug sie in unseren Breiten noch etwa -1,10 m und verringert sich bis zum 20.05.  weiter auf ca. -0,64 m. Am 30.04. wird die Helligkeit voraussichtlich nur noch 0,58 m betragen.1

Das geübte Auge sollte den Innersten aller Planeten zumindest in der Zeit vom 20.04. bis zum 25.04. mühelos entdecken können. Darüber hinaus ist ein Fernglas äußerst hilfreich.

Informationen zum Merkur

Der geringste Abstand zur Sonne, das Perihel, beträgt lediglich 46 Mio km. Der weiteste Abstand zur Sonne, das Aphel, beträgt 69,8 Mio km. Mit seinem Durchmesser von ca. 4880km ist Merkur kleiner als Ganymed und Titan, die beiden größten Monde innerhalb unseres Sonnensystems. Der Merkur ist nicht wie unser Mond rotationsgebunden, das heißt, dass dem umkreisten Körper immer dieselbe Seite zugewandt ist, sondern er weist zur Sonne eine sogenannte gebrochene gebundene Rotation im Verhältnis 2:3 auf. Nach zwei vollständigen Sonnenumläufen hat er sich dreimal um die eigene Achse gedreht. Auf der sonnenzugewandten Seite herrschen Temperaturen bis zu 467 °C. Auf der sonnenabgewandten Seite herrschen dagegen eisige bis zu -180 °C.2

Der Merkur (NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington)

Auffallend ist die im Verhältnis zum recht kleinen Durchmesser hohe Dichte von etwa 5300 kg/m3, die den Merkur neben seiner stark exzentrischen Bahn und seiner hohen Umlaufgeschwindigkeit zum Sonderling in unserem Sonnensystem machen. In der Regel steigt die Dichte unserer Gesteinsplaneten mit zunehmendem Durchmesser. Die Dichte des Merkurs ist jedoch ähnlich hoch wie die der wesentlich größeren Erde. Warum sich das Durchmesser-Dichte-Verhältnis nicht in den annährend linearen Verlauf der restlichen Gesteinsplaneten einfügt, wollen die ESA und die JAXA (japanische Weltraumbehörde) mit ihrer BepiColumbo Mission herausfinden.

Zwar ist der Merkur bereits bei den Sumerern bekannt (3000 Jahre v. u. Z.), jedoch ist er der am wenigsten erforschte Planet. Die erdgebundene Beobachtung ist aufgrund seiner Horizontnähe sehr schwierig. Den Weltraumteleskopen macht die Nähe zur Sonne zu schaffen.

Missionen mit Sonden sind ebenfalls aufgrund der Nähe zur Sonne äußerst anspruchsvoll. Die Gravitationskraft sowie die starke Strahlung der Sonne bedeuten enorme Herausforderungen für die Technik. Zudem müssen aufgrund des hohen Bahndrehimpulses viele komplexe Bahn- und Bremsmanöver durchgeführt werden, um ausreichend Geschwindigkeit auf dem Weg ins Innere des Sonnensystems abzubauen.

Bis jetzt haben nur drei Sonden den Merkur besucht:

  • Messenger (NASA), gestartet 3. August 2004 (ab 17. März 2011 im Orbit, 30. April 2015 stürzte die Sonde geplant auf die Oberfläche)
  • BepiColumbo (ESA; JAXA), gestartet 20. Oktober 2018 (Einschwenken in einen Orbit geplant für den 5. Dezember 2025)
Quellen
  1. KOSMOS Himmels-Jahr 2022, ISBN 978-3-440-17083-0, Seite 98 (Helligkeiten aus Stellarium für den Standort Lübeck entnommen)
  2. DLR Institut für Planetenforschung

Ein Komet zum Advent

Frühaufsteher aufgepaßt: In der ersten Dezemberhälfte wird wieder ein heller Komet am Morgenhimmel sichtbar sein.

Komet Leonard – seine korrekte astronomische Bezeichung ist C/2021 A1 (Leonard) – kann aller Voraussicht nach zunächst im Fernglas, später auch mit dem bloßen Auge gegen 6 Uhr MEZ am Himmel aufgefunden werden. Der Komet, dessen Schweif schräg nach oben weist,  wandert durch die Sternbilder Bärenhüter und Schlange, wobei er auf seinem Weg am 6. Dezember am hellen Stern Arktur vorüberzieht. Das ganze Spektakel ist zwischen den Himmelsrichtungen Ost und Südost zu beobachten.

Die Sternkarte zeigt Leonards Position am Himmel zwischen dem 1. und 12. Dezember um jeweils 6 Uhr morgens.
Bild von C/2021 A1 (Leonard) mit freundlicher Genehmigung von M. Jäger, Österreich.

Michael Möller, ASL und VdS-Fachgruppe Kometen

Partielle Sonnenfinsternis am 10.06.2021

Die erste, fast offizielle, Veranstaltung des ASL fand auf dem Gelände der neuen Sternwarte statt. 

Die Arbeitsräume des ASL sind eingerichtet und der neue Sternwartenturm ist fast fertig gestellt. Das Wetter spielte an diesem Tag mit. So war die partielle Sonnenfinsternis in diesem Jahr ein willkommenes Ereignis, den Verein auf dem neuen Gelände zu präsentieren.

Auf dem Vereinsparkplatz bauten mehrere ASL-Mitglieder ihre Teleskope zur Sonnenbeobachtung auf. Selbstverständlich mit den nötigen Schutzausrüstungen, um die Sonne gefahrlos zu beobachten.

 

Aufbau der Teleskope zur Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis am 10. 06. 2021

Oliver Paulien hatte die Schüler und Lehrer der Grönauer-Baum-Schule zu diesem Ereignis eingeladen. Vor dem Beginn der Finsternis hielt Oliver einen kleinen Vortrag in den ASL-Räumen. Die Schulpausen nutzten viele Schüler und Lehrkräfte um den Fortgang der partiellen Sonnenfinsternis zu verfolgen. Die Finsternis begann um 11:28 MESZ. Das Maximum mit 17,4% Bedeckung war um 12:33 MESZ und das Ende um 13:41 MESZ.  

Die Schulkinder hatten großes Interesse und haben viele Fragen gestellt, die von den ASL-Mitarbeitern beantwortet wurden. Besondere Beliebtheit fand ein Teleskop mit einem angebauten Projektionsschirm. Auf ihm wurde die Sonne mit einem Durchmesser von 15 cm abgebildet. Dadurch konnte die partielle Sonnenfinsternis von mehreren Schülern gleichzeitig und gefahrlos beobachtet werden. Dieses Abbild der Sonne regte die Kinder zu viel Diskussion an. Eine kleine Sonnenfleckengruppe war auch zu erkennen.

Sonnenbild auf dem Projektionsschirm

21.12. Große Konjunktion von Jupiter und Saturn

Auch wenn das Jahr 2020 uns allen viel abverlangt hat, so endet dieses Jahr doch mit einem astronomischen Höhepunkt:

Am Tag der Wintersonnenwende, dem 21.12.2020, werden unsere beiden großen Gasplaneten Jupiter und Saturn sich am Himmel so nahe kommen wie selten. Nur etwa 15 Bogenminuten werden die beiden noch trennen. Für das bloße Auge verschmelzen diese beiden hellen Planeten scheinbar zu einem einzigen hellen Punkt. Im Teleskop kann man beide Planeten gleichzeitig im selben Bildfeld beobachten.

Grafik erstellt mit der Open Source Software Stellarium.

Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie auf der Seite vom Heidelberger Haus der Astronomie, verfasst von Carolin Liefke, die schon als Jugendliche im ASL e.V. aktiv war.

Die Beobachtungsbedingungen sind von Norddeutschland aus leider relativ ungünstig. Als Zeitfenster bleibt nur die kurze Zeit zwischen Dämmerung ab ca 17 Uhr bevor die beiden Planeten gegen 18 Uhr am südwestlichen Horizont bereits wieder unter gehen. Die Wettervorhersage zeigt leider auch nur geringe Chancen auf Wolkenlücken. Somit müssen wir wohl auf Berichte und Bildmaterial aus anderen Gegenden der Welt warten, wo die Beobachtungsbedingungen besser sind.

Übrigens ist eine große Konjunktion von Jupiter und Saturn eine der möglichen Erklärungen für den Stern von Bethlehem.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen besinnliche Feiertage und alles Gute für das neue Jahr!

Bye-Bye Neowise – Unsere schönsten Bilder

Fast einen Monat lang konnten wir den Kometen Neowise, mit offizieller Bezeichnung C/2020 F3, an unserem Nachthimmel beobachten.

Hier zeigen wir Ihnen noch einmal unsere schönsten Bilder.

Unser Vereinsmitglied Klaus Ammann hat außerdem in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 2020 ein Zeitraffer-Video aus 400 Einzelbildern mit je 10 Sekunden Belichtungszeit erstellt (23:00 bis 4:00).

(In einer früheren Version dieses Artikels war die Belichtungszeit fälschlicherweise mit 20 Sekunden angegeben.)

Eine Nacht mit Neowise über Sereetz.

Vielleicht hatten auch Sie das Glück, diesen schönen Kometen live zu sehen und zu fotografieren? Wenn Sie mögen, schicken Sie uns Ihr bestes Bild für eine Lesergalerie!

Komet Neowise und leuchtende Nachtwolken über der Lübecker Bucht

In der gestrigen Nacht von Freitag auf Samstag durften wir ein spektakuläres Panorama von leuchtenden Nachtwolken und Komet Neowise C/2020 F3 am Nachthimmel bewundern!

Einige Vereinsmitglieder des ASL e.V. hatten sich spontan zum gemeinsamen Beobachten am Brodtener Steilufer verabredet, andere zogen alleine los auf “Kometenjagd”. Dabei entstanden eindrucksvolle Fotos und Zeichnungen.

Eine Auswahl von Bildern des Kometen unserer Vereinsmitglieder

Da der Komet bei zunehmender Dunkelheit bereits mit bloßem Auge gut erkennbar ist, benötigt man für ein Kometenfoto keine besondere Astro-Ausrüstung. Eine normale Kamera mit Weitwinkel-Objektiv für ein Panorama oder mit einem einfachen Teleobjektiv auf Stativ ohne Nachführung reichen bereits aus. Sogar mit manchen Smartphones können bereits sehr schöne Bilder gelingen, wie wir in der Galerie zeigen. Für sehr lange Belichtungszeiten bei langen Brennweiten wird jedoch eine Nachführung nötig.

Die Galerie wird ständig aktualisiert, solange der Komet sichtbar bleibt.

Beobachtungstipps und Aufsuchhilfe für Lübeck und Umgebung

Geeignete Beobachtungsstandorte mit besonders wenig Lichtemissionen finden sich an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern mit diversen Erhebungen entlang der Strecke von Dassow – Kalkhorst – Boltenhagen.

Der Komet steht am Mittwoch, 15.07.2020 23:50 auf 13° NNW und am 22.7.2020 um 0:20 auf 17° ebenfalls NNW.
Weitere aktuelle Infos und Aufsuchhilfen finden Sie auch auf der Seite von The Sky Live.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen keine öffentliche gemeinsame Beobachtung anbieten können.

Komet Neowise mit blossem Auge sichtbar

Komet Neowise beschert uns derzeit einen seltenen Anblick am Himmel. Denn bei uns im Norden ist wieder ein Schweifstern mit bloßem Auge zu beobachten!

Allerdings müssen wir dafür noch sehr früh aufstehen. Kurz vor Sonnenaufgang, zwischen 3:00 und 4:30 Uhr, ist der Komet derzeit in niedriger Höhe über dem nordnordöstlichen Horizont im Sternbild Fuhrmann zu beobachten. Damit die Beobachtung gelingt, benötigt man daher einen möglichst hohen Standort mit freier Horizontsicht nach Nordosten.

Bis Ende Juli wird der Komet immer früher aufgehen und höher über den Horizont steigen. Ab dem 13. Juli wird NEOWISE daher schon am Abendhimmel zu sehen sein. Die Helligkeit des Schweifsterns wird im Laufe des Monats jedoch abnehmen, so dass er irgendwann nur noch mit optischen Hilfsmitteln wie einem Feldstecher oder einem Teleskop zu beobachten sein wird.

Kometen sind sehr alte Objekte aus den Anfängen unseres Sonnensystems. Sie bestehen aus Eis, gefrorenen Gasen, Staub und Gesteinsbrocken und werden daher oft auch als “schmutzige Schneebälle” bezeichnet. Nähert sich ein Komet der Sonne, sublimieren Gas und Wasser durch Erwärmung. Dadurch werden auch die mit ihnen verbundenen festen Partikel freigesetzt und bilden eine Wolke um den noch festen Kometenkern. Während ein Kometenkern meist nur wenige Kilometer durchmisst, kann diese Koma genannte Wolke einen Durchmesser bis zu 100.000 Kilometern erreichen. Durch die Einflüsse des Sonnenwindes bildet sich aus der Koma der Kometenschweif aus, der bis zu 100 Millionen Kilometer lang werden kann und immer von der Sonne weg zeigt. Je weiter sich der Komet wieder von der Sonne und ihrem Einfluss entfernt, desto schwächer wird sein Schweif.

Der Komet C/2020 F3 (NEOWISE) wurde erst am 27. März 2020 vom NASA Weltraumteleskop WISE entdeckt. Er durchlief seinen sonnennächsten Punkt (Perihel) am 3. Juli 2020 und ist von der Erde derzeit ca. 160 Millionen Kilometer entfernt. Am 23. Juli 2020 wird NEOWISE seine größte Erdnähe mit 0,69 AU (103 Millionen km) erreichen. Danach wird der langperiodische Komet wieder in die Tiefen des Alls verschwinden und uns erst in ca. 5000 bis 7000 Jahren wieder beehren.

Hoffen wir also auf wolkenfreie Sicht in den nächsten Tagen!

Komet C/2020 F3 NEOWISE
Diese eindrucksvolle Aufnahme des Kometen C/2020 F3 NEOWISE entstand in Kalifornien, USA am 07.07.2020 um 4:29 Uhr (PDT). Verwendet wurde eine Canon EOD 5D Mark IV mit EF 200 mm Objektiv. (Urheber: Landers; Lizenz: Creative Commons)

Beobachtungstipps und Aufsuchhilfe für Lübeck und Umgebung

Geeignete Beobachtungsstandorte mit besonders wenig Lichtemissionen finden sich an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern mit diversen Erhebungen entlang der Strecke von Dassow – Kalkhorst – Boltenhagen.

Der Komet steht am Mittwoch, 15.07.2020 23:50 auf 13° NNW und am 22.7.2020 um 0:20 auf 17° ebenfalls NNW.
Weitere aktuelle Infos und Aufsuchhilfen finden sie auch auf der Seite von The Sky Live.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen keine öffentliche gemeinsame Beobachtung anbieten können.

Eine Auswahl von Bildern des Kometen unserer Vereinsmitglieder

Die Galerie wird ständig aktualisiert, solange der Komet sichtbar bleibt.

Corona Borealis – Die Nördliche Krone

Das Wort „Corona“ ist in diesen Tagen in aller Munde. Es ist zum Synonym geworden für ein Virus, das derzeit die Menschen weltweit bedroht.

In der Astronomie ist es aber seit langem bekannt. „Corona“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Kranz“ oder „Krone“. Am Nachthimmel gibt es gleich zwei Sternbilder mit diesem Wort: „Corona Borealis“ – Die Nördliche Krone, und ihr Gegenstück am Südhimmel „Corona Australis“ – Die Südliche Krone. Während die Südliche Krone in unseren Breiten nicht zu sehen ist, ist die Nördliche Krone ein klassisches Frühlingssternbild auf der Nordhalbkugel.

Die Nördliche Krone ist ein relativ kleines, aber markantes Sternbild. Es stellt nach der griechischen Mythologie die mit Edelsteinen besetzte Krone der Ariadne dar. Je nach Sichtverhältnissen lassen sich sechs bis sieben Sterne als Halbkreis mit bloßem Auge ausmachen.

Das Sternbild Corona Borealis – Nördliche Krone ist im April gegen 22:00 Uhr im Osten zu finden.

Diese schwierige Zeit verlangt, dass wir getrennt bleiben von Familie, Freunden, Bekannten. Gemeinsames ist rar in diesen Tagen. Wir alle aber sehen denselben Nachthimmel und dieselben Sterne. Bitte bleiben Sie wann immer möglich zu Hause, solange diese Krise andauern mag.

Und vor allem – bitte bleiben Sie gesund!