Das Universum entdecken – jeden Freitag, für Groß und Klein
Die Nächte werden länger – und damit beginnt in der Sternwarte Lübeck wieder die schönste Zeit des Jahres. Ab September öffnen wir freitagsabends unsere Türen für faszinierende Vorträge, spannende Kinderprogramme und gemeinsame Beobachtungen unter dem Lübecker Sternenhimmel (nicht in den Schleswig-Holsteinischen Herbstferien).
Ob „Orion der große Jäger“ für Kinder am 09. Oktober oder der große Abendvortrag „Von Opas Fernglas zur NASA‑Auszeichnung“ am 04. September – unser neues Programm steckt voller Highlights, Überraschungen und Geschichten, die den Kosmos lebendig machen. Viele Vorträge werden von unseren eigenen Mitgliedern gestaltet, andere von renommierten Gästen aus Forschung und Wissenschaft.
Sternenabende für Kinder
Für junge Sternenforscher zwischen 7 und 10 Jahren bieten wir jeden Monat ein liebevoll gestaltetes Programm zum Zuhören und Mitmachen. Wie im Flyer beschrieben, reisen wir gemeinsam „zum Sternbild Orion“ oder begleiten „Oliver, der in der nächsten klaren Nacht im Hinterhof das Teleskop zu den Sternen richtet“ .
Im Anschluss geht es – bei klarem Himmel – hinaus zu einer echten Beobachtung.
Abendvorträge für Erwachsene
Jeden Freitag um 20 Uhr erwarten Sie rund 60 Minuten voller Staunen: Von der Energie der Zukunft („Kernfusion“) über die Rätsel der „Leuchtenden Nachtwolken“ bis hin zu „Gaia DR4 – Die neue Vermessung des Universums“. Viele Vorträge bieten einen Blick hinter die Kulissen aktueller Forschung – andere nehmen Sie mit auf eine Reise „zum Urknall und zurück“ .
Auch hier gilt: Bei klarem Himmel folgt eine öffentliche Beobachtung mit unseren Teleskopen.
Öffentliche Beobachtung – kostenlos, draußen, für alle
Die öffentliche Beobachtung ab 21 Uhr ist eine eigene Veranstaltung, die unabhängig von den Vorträgen stattfindet. Sie können also auch einfach nur zur Beobachtung kommen – ganz ohne Eintritt und ohne Anmeldung.
Da wir draußen beobachten, empfehlen wir warme, wettergerechte Kleidung. Die Kuppel ist während der Beobachtung geöffnet, allerdings können wir sie nur in kleinen Gruppen betreten. Dadurch entstehen längere Wartezeiten.
Währenddessen gibt es aber viel zu entdecken: Ebenerdig bauen wir mehrere Teleskope auf, die spannende Himmelsobjekte zeigen und auch für Menschen zugänglich sind, die den Aufstieg in die Kuppel nicht schaffen. So kann jede und jeder den Himmel erleben – ganz ohne Barrieren.
⚠️ Hinweis zur Barrierefreiheit
Der Zugang zu den Vorträgen ist leider nicht barrierefrei, da der Vortragsraum nur über eine Treppe erreichbar ist. Die Beobachtung im Außenbereich sowie die ebenerdigen Teleskope sind dagegen gut zugänglich.
Warum jetzt vorbeikommen?
Die Herbstnächte sind ideal für Deep‑Sky‑Beobachtungen.
Kinder und Erwachsene finden gleichermaßen passende Angebote.
Die Sternwarte ist ein Ort zum Staunen, Lernen und Begegnen.
Viele Vorträge sind exklusiv und nur einmal zu erleben.
Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Programm herunterladen
Alle Termine, Themen und Referentinnen/Referenten finden Sie im vollständigen Vortragsprogramm. Jetzt herunterladen und Lieblingsabende vormerken!
Künstliches Licht gehört zu unserem Alltag. Es gibt uns Sicherheit, ermöglicht Aktivität bei Nacht und macht vieles komfortabler. Doch immer mehr und immer helleres Licht hat auch eine Kehrseite: Unsere Nächte werden zunehmend heller. Darauf möchte die Earth Night aufmerksam machen – und uns für eine ganze Nacht zeigen, was wir durch die zunehmende Helligkeit unserer Nächte verlieren.
Die nächste Earth Night findet am 11. September 2026 statt. In dieser Nacht sind Menschen, Unternehmen, Städte und Gemeinden aufgerufen, unnötige Beleuchtung ab Einbruch der Dunkelheit, spätestens ab 22 Uhr, abzuschalten oder deutlich zu reduzieren.
Licht aus. Sterne an.
Uns als Sternwarte liegt diese Aktion natürlich ganz besonders am Herzen. Für unsere Vorfahren war der Anblick der Milchstraße selbstverständlich. Heute ist sie vielerorts nur noch zu erahnen. Straßenbeleuchtung, angestrahlte Gebäude, Reklamen und andere künstliche Lichtquellen verschlucken immer mehr Sterne an unserem Nachthimmel. Schwache Sterne, die unter einem wirklich dunklen Himmel mit bloßem Auge sichtbar wären, verschwinden im Lichtschleier über unseren Städten. Selbst für moderne Teleskope wird die Beobachtung lichtschwacher Himmelsobjekte dadurch immer schwieriger.
Doch es geht um weit mehr als Astronomie.
Dunkelheit ist wertvoll und ein Teil der Natur
Die natürliche Dunkelheit der Nacht ist ein wichtiger Bestandteil unserer Umwelt. Künstliches Licht kann den Tag-Nacht-Rhythmus von Menschen beeinflussen und stört zahlreiche Tiere und Pflanzen. Nachtaktive Insekten werden von Lichtquellen angezogen, Zugvögel können durch künstlich erhellte Landschaften irritiert werden und ganze ökologische Zusammenhänge können aus dem Gleichgewicht geraten.
Licht nur dort, wo wir es brauchen
Die Earth Night will nicht die Nacht zurück in die Dunkelheit des Mittelalters versetzen. Es geht vielmehr darum, Bewusstsein für den Umgang mit Licht zu wecken.
Muss wirklich jede Fassade die ganze Nacht beleuchtet sein? Muss Licht nach oben oder in alle Richtungen strahlen? Brauchen wir überall die gleiche Helligkeit?
Oft genügt weniger. Licht kann gezielt eingesetzt, gedimmt, zeitweise abgeschaltet und so ausgerichtet werden, dass es nur dort ankommt, wo es tatsächlich gebraucht wird. Warmweißes Licht ist dabei für Mensch und Natur meist verträglicher als sehr kaltes, bläuliches Licht.
Schenken wir der Nacht eine Nacht
Die Earth Night wurde 2020 von der Initiative „Paten der Nacht“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Bewusstsein für Lichtverschmutzung zu schaffen und langfristig für einen verantwortungsvolleren Umgang mit künstlichem Licht zu sorgen.
Wir laden Sie ein, am 11. September 2026 mitzumachen:
Schalten Sie unnötige Lichter aus. Verdunkeln Sie Ihre Fenster. Reduzieren Sie unnötige Außenbeleuchtung. Und wenn es möglich ist: Gehen Sie hinaus und erleben Sie die Nacht – gerne auch bei uns an der Sternwarte Lübeck.
Vielleicht sehen Sie Sterne, die Sie lange nicht mehr gesehen haben. Vielleicht erkennen Sie sogar die Milchstraße. Und vielleicht wird für einen Moment wieder sichtbar, wie unser Nachthimmel eigentlich gedacht ist – ein samtschwarzes Firmament übersät von einem Meer aus Sternen.
Die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 – in Spanien total, in Lübeck partiell
Die Sonne geht morgens im Osten auf, erreicht mittags im Süden ihren höchsten Stand und verschwindet abends im Westen wieder hinter dem Horizont. So erleben wir es Tag für Tag, seit Menschengedenken und lange bevor es uns Menschen überhaupt gab.
Manchmal jedoch geschieht etwas, das diese vertraute Ordnung scheinbar durchbricht: Mitten am Tag verliert die Sonne plötzlich einen Teil oder sogar ihr gesamtes Licht. Eine Sonnenfinsternis findet statt.
Sonnenfinsternisse gibt es schon weitaus länger als die Menschheit. Doch für viele Menschen früherer Zeiten war kaum zu erklären, was dabei tatsächlich geschah. Man stelle sich vor, man stünde in der Antike auf einem belebten Platz in Griechenland oder Rom: Das Licht verändert sich, die Farben wirken fremd, es wird spürbar kühler, Tiere verhalten sich ungewohnt und schließlich breitet sich für einige Minuten Dunkelheit aus.
Ein solches Erlebnis musste zutiefst beunruhigend wirken. Sonne und Mond waren in vielen Kulturen zudem weit mehr als bloße Himmelskörper. Sie galten als Gottheiten, als Zeichen göttlicher Ordnung oder als Symbole von Macht und Leben. Wenn die Sonne mitten am Tag verschwand, lag deshalb der Gedanke nahe, dass etwas Bedrohliches geschehen sein musste.
Heute begegnen wir Sonnenfinsternissen ganz anders. Wir können ihren Verlauf exakt berechnen, wissen Jahre und Jahrhunderte im Voraus, wann und wo sie stattfinden werden und reisen mitunter viele Tausend Kilometer, um sie selbst zu erleben. Nicht die Sonnenfinsternis hat sich verändert. Verändert hat sich unser Blick auf sie.
1.Ein seltenes Ereignis über Europa
Am Mittwoch, dem 12. August 2026, wird sich dieses außergewöhnliche Schauspiel erneut über Europa zeigen. Der Kernschatten des Mondes zieht über Grönland, Island, den Atlantik und den Norden Spaniens. Nur innerhalb dieses schmalen Schattenpfades wird die Sonne vollständig bedeckt; in großen Teilen Europas ist die Finsternis partiell zu sehen.
Heute wissen wir bereits Jahre im Voraus, wann die Finsternis beginnt, wie sie verläuft und wo sie sichtbar sein wird. Dieses Wissen ist das Ergebnis jahrtausendelanger Beobachtung und eines immer genaueren Verständnisses der Bewegungen von Sonne, Mond und Erde. Schon frühe Kulturen zeichneten Finsternisse auf und erkannten wiederkehrende Muster. Später wurden Sonnenfinsternisse zu wertvollen Gelegenheiten für die Forschung etwa zur Untersuchung der Sonnenatmosphäre, zur Entdeckung des Heliums im Sonnenspektrum und 1919 für eine wichtige Beobachtung zugunsten von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie.
Damit haben Sonnenfinsternisse ihren früheren Schrecken als Unglücksbringer oder bedrohliches Vorzeichen längst verloren. Heute sind sie seltene, bewusst erlebte Naturereignisse, auf die sich viele Menschen lange im Voraus freuen.
2.Lübecker Sternfreunde reisen in den Kernschatten
Auch zahlreiche Mitglieder der Sternwarte Lübeck werden sich auf den Weg nach Spanien machen. Verteilt über das Festland und die Inseln werden sie innerhalb des Totalitätskorridors nach einem möglichst geeigneten Beobachtungsort suchen, immer in der Hoffnung auf einen freien Himmel und einen ungetrübten Blick auf dieses außergewöhnliche Schauspiel.
Eine totale Sonnenfinsternis, die von Deutschland aus noch vergleichsweise unkompliziert mit dem Auto erreichbar ist, stellt eine ganz besondere Gelegenheit dar. Auch ich selbst werde mich im Norden des spanischen Festlands aufhalten. Die tief stehende Abendsonne verspricht dort einen besonders eindrucksvollen Anblick, verlangt aber zugleich einen vollkommen freien Horizont. Berge, Bäume, Dunst oder horizontnahe Wolken können trotz aller Vorbereitung über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
3.Die partielle Sonnenfinsternis über Lübeck
Auch von Lübeck aus wird die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 gut zu beobachten sein. Einige Mitglieder der Sternwarte Lübeck werden sich voraussichtlich bereits zwischen 17.45 und 18 Uhr an der Sternwarte im Drägerpark einfinden, um sich gemeinsam auf das Ereignis vorzubereiten.
Die partielle Sonnenfinsternis beginnt in Lübeck gegen 19.13 Uhr. Ihre größte Phase erreicht sie um 20.07 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wird ein sehr großer Teil der Sonnenscheibe vom Mond verdeckt sein. Die Finsternisgröße beträgt etwa 0,875 der Mond bedeckt also rund 87,5 Prozent des Sonnendurchmessers. Der tatsächlich verdeckte Anteil der Sonnenfläche liegt etwas darunter. Rechnerisch endet die Finsternis um 20.53 Uhr, ungefähr zum Sonnenuntergang. Ob sich der letzte Teil des Ereignisses noch verfolgen lässt, hängt deshalb stark von einem freien Blick zum westlichen Horizont ab.
Anders als innerhalb der Totalitätszone wird es in Lübeck nicht für einige Minuten nachtdunkel werden. Dennoch kann die starke partielle Finsternis auch hier wahrnehmbare Auswirkungen haben. Das Tageslicht kann zunehmend gedämpft und ungewohnt wirken, Farben können blasser oder kühler erscheinen und Schatten ungewöhnlich scharf werden.
Ein besonders schöner Effekt lässt sich unter belaubten Bäumen beobachten. Die kleinen Zwischenräume zwischen den Blättern wirken wie zahlreiche Lochkameras und projizieren Bilder der teilweise bedeckten Sonne auf den Boden. Statt gewöhnlicher runder Lichtflecken erscheinen dort dann viele kleine Sonnensicheln.
Auch wenn Lübeck nicht innerhalb der Totalitätszone liegt, bleibt die partielle Sonnenfinsternis ein seltenes und eindrucksvolles Naturereignis, für das sich ein bewusster Blick zum Himmel lohnt.
4.Wetter, Horizont und Realität
Wer die Sonnenfinsternis beobachten möchte, benötigt einen möglichst freien Blick in Richtung Westen. Baumkronen, Häuser und andere Bebauungen können die tief stehende Sonne bereits früh verdecken. Deshalb empfiehlt es sich, den vorgesehenen Beobachtungsplatz einige Tage vorher zur gleichen Uhrzeit aufzusuchen und zu prüfen, ob die Sonne von dort tatsächlich noch sichtbar ist.
In Lübeck bietet sich besonders der Drägerpark auf Höhe der Alexanderstraße an. Von dort besteht ein vergleichsweise freier Blick nach Westen, sodass sich die Finsternis voraussichtlich über einen großen Teil ihres Verlaufs beobachten lässt.
Ob das gelingt, hängt allerdings vom Wetter ab. Verbirgt sich die Sonne hinter dichten Wolken, bleibt auch die partielle Sonnenfinsternis unsichtbar. Zudem steht die Sonne während des Ereignisses bereits tief über dem Horizont. Selbst bei ansonsten klarem Himmel können daher Dunst, hohe Luftfeuchtigkeit oder horizontnahe Wolken die Sicht deutlich einschränken.
Eine Sonnenfinsternis lässt sich viele Jahre im Voraus genau berechnen. Ob wir sie tatsächlich sehen können, entscheidet dennoch erst der Himmel an diesem Abend.
5.Ein einfacher Beobachtungstipp
Für die Beobachtung ist kein Teleskop erforderlich. Eine geeignete Sonnenfinsternisbrille genügt, um die zunehmende Sonnensichel eindrucksvoll zu verfolgen. Es lohnt sich außerdem, nicht nur zur Sonne zu schauen, sondern auch die Umgebung bewusst wahrzunehmen: Verändert sich das Licht? Werden die Schatten schärfer? Wirken Farben anders? Zeigen sich unter Bäumen die kleinen projizierten Sonnensicheln?
6.Sicher beobachten
Das Wichtigste bei der Beobachtung einer Sonnenfinsternis ist die Sicherheit. Wir haben nur zwei Augen und die sollen uns ein Leben lang begleiten. Deshalb darf die Sonne niemals ohne geeigneten Schutz betrachtet werden. Für die direkte Beobachtung eignen sich ausschließlich geprüfte Sonnenfilter und Sonnenfinsternisbrillen, die ausdrücklich für diesen Zweck vorgesehen sind. Andere Hilfsmittel oder improvisierte Lösungen sollten nicht verwendet werden. Wer noch eine Sonnenfinsternisbrille benötigt, kann sich gern an die Sternwarte Lübeck wenden oder sie über den Fachhandel beziehen. Auch die Mitglieder der Sternwarte, die die Finsternis im Drägerpark beobachten, können angesprochen werden. Voraussichtlich werden dort ebenfalls Sonnenfinsternisbrillen erhältlich sein. Für Ferngläser, Teleskope und Kameras gelten noch strengere Anforderungen: Sie dürfen nur mit fachgerecht befestigten Sonnenfiltern vor der Öffnung verwendet werden. Eine Sonnenfinsternisbrille allein schützt nicht, wenn man damit durch ein ungefiltertes optisches Gerät blickt.
7.Ein anderer Blick auf dasselbe Ereignis
Allen, die zur Totalitätszone reisen, wünsche ich einen freien Himmel und das unvergessliche Erlebnis einer vollständig verfinsterten Sonne. Und natürlich wünsche ich auch allen, die das Ereignis in Lübeck oder an einem anderen Ort partiell beobachten, viel Freude, gutes Gelingen und eine erfolgreiche Beobachtung.
Wir wissen heute genau, warum sich die Sonne am 12. August über Lübeck in eine schmale Sichel verwandelt. Staunen dürfen wir trotzdem.
Beitragsbild: Marco Ludwig, Totale Sonnenfinsternis in den USA, 12. August 2017
Tag der offenen Tür an der Sternwarte Lübeck von 14:00 bis 22:00
Jedes Jahr findet der bundesweite Astronomietag statt, an dem zahlreiche astronomische Einrichtungen ihre Türen öffnen.
Die Sternwarte Lübeck an der Grundschule Grönauer Baum ist ab 14:00 bis 22:00 geöffnet und wird Ihnen ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie bieten.
Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über Spenden!
Auf Grund der zu erwartenden großen Besucherzahl empfehlen wir die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmittlen. Die Anzahl der Parkplätze im umgebenden Wohngebiet ist begrenzt.
Bei entsprechendem Wetter werden Sie tagsüber die Gelegenheit haben, die aktive Sonne live durch unsere speziell ausgerüsteten Sonnenteleskope zu beobachten.
Ab 15 Uhr bis 20 Uhr gibt es diverse Kurzvorträge zu astronomischen Themen.
Uhrzeit
Referent
Titel
Für wen?
14:00
Ingrid Meyer-Jülich
Eine Geschichte mit unseren außerirdischen Freunden
Kinder
15:00
Knud Henke
Sonnenfinsternis am 12. August 2026
Erwachsene
16:00
Ingrid Meyer-Jülich
Eine Geschichte mit unseren außerirdischen Freunden
Kinder
17:00
Kai Eilert
Kometen
Alle
18:00
Oliver Paulien
Unsere Heimatgalaxie
Alle
19:00
Kai Eilert
Mars Rover
Erwachsene
20:00
Torsten Brinker
Interstellare Reisen
Erwachsene
21:00
Julia Resch
Astrofotografie mit Smart-Teleskopen
Erwachsene
Programm der Kurzvorträge (ca. 20-30 Min.) am Astronomietag 28.03.2026. Änderungen vorbehalten.
Verschiedene Mitmach-Stationen laden zum Spielen und Entdecken ein. Natürlich ist auch unsere beliebte Wasserrakete wieder am Start!
In unserem Space-Café wird mit Snacks und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt (solange der Vorrat reicht).
In der Abenddämmerung am Frühjahrshimmel können wir unsere Planeten Venus und Jupiter mit seinen Monden bewundern.
Zusätzlich zeigt sich der Mond mit „goldenem Henkel“. Was ist das? Wenn der Mond zehn Tage alt ist, werden für ein paar Stunden die Berge des hohen Jura-Gebirges auf der Mondoberfläche schon beleuchtet, obwohl sie eigentlich auf der noch dunklen Schattenseite des Mondes liegen. Der beleuchtete Gebirgszug bildet einen Bogen um einen der vielen Mondkrater, die sogenannte Regenbogenbucht bzw. Mare Imbrium, und sieht aus wie ein „Henkel“ an der beleuchteten Mondseite.
Wir werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Teleskopen für Sie aufbauen – die ideale Möglichkeit, sich unabhängig zu informieren, was das Richtige für den eigenen Wunschzettel sein könnte. Hier kann jeder, der möchte, einen Blick durchs Okular werfen oder dabei zusehen, wie durch Live-Stacking digitaler Kameratechnik faszinierende farbigen Astrofotos entstehen.
unser für heute angekündigter Vortrag „Sind Asteroiden eine Bedrohung für die Erde“ von Marc Wiekhorst kann leider so nicht stattfinden, da unser Referent aus gesundheitlichen Gründen ausfällt.
Wir freuen uns aber, dass wir kurzfristig einen Ersatz anbieten können:
Martin Schroeder vom Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck wird um 20 Uhr über „Lichtverschmutzung – Ursachen, Auswirkungen und Abhilfe“ referieren.
Im Anschluss findet wie geplant ab 21 Uhr die öffentliche Beobachtung statt.
Aufgrund der vorhergesagten Wetterlage eines Sturmtiefs mit starkem Schneefall haben wir entschieden, den für Freitag, den 9. Januar 2026, geplanten Vortrag „Interstellare Objekte – Besucher aus den Tiefen des Alls“ von Dr. Carolin Liefke abzusagen.
Die Sicherheit unserer Gäste und unserer Referentin hat für uns oberste Priorität.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
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